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Module

  • Grundmodul: Gleichberechtigte Bildungs­patenschaften


    In den verschiedenen Projektmodulen treten die Ubuntus-Teilnehmenden in gleichberechtigten Bildungspatenschaften in Kontakt und lernen etwas über sich selbst und die Gesellschaft, in der sie leben.
    Ubuntus verfolgt mit seinen Bildungspatenschaften vier Ziele:

    Diversity Education: Die Teilnehmenden lernen, Menschen als Individuen und Vielfalt als Selbstverständlichkeit anzuerkennen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen, ... Herkunft, ihrer physischen und/oder psychischen Befähigung, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrem Lebensalter, …

    Miteinander: Durch ein respektvolles, partizipatives und lebendiges Miteinander wird die Fähigkeit zu Empathie und zum Umgang mit Meinungsverschiedenheiten gefördert.

    Empowerment: Die Teilnehmenden setzen sich selbstständig mit visueller Gegenwartskunst & Architektur auseinander und erforschen, wie sie sich mit ihr als Ausdrucksmittel in die Stadtgesellschaft einbringen können.

    Sprache: Alle Beteiligten entwickeln ihre individuellen Sprachkompetenzen weiter.

  • Aktuelles Projektmodul: Die barrierefreie Ubuntus-Küche


    Gemeinsam etwas zu schaffen, verbindet Menschen. In diesem Projektmodul entwerfen und bauen alle Teilnehmenden gemeinsam mit Menschen, die zum aktuellen Projektmodul hinzukommen, die barrierefreie Ubuntus-Küche. Sie kann unkompliziert in verschiedenen Umgebungen aufgebaut werden und fördert somit neue nachbarschaftliche Begegnungen und Zusammenhalte. 

    Der Prototyp der barrierefreien Ubuntus-Küche - von und für Menschen mit Beeinträchtigungen gestaltet - wurde von Aktion Mensch gefördert (2019). Die Weiterentwicklung des Prototyps wird aktuell durch “Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften (FEIN)” gefördert.

    Nachbarschaftsinitiativen, gemeinnützige Projekte und alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

     

  • Aktuelles Projektmodul: Barrieresensibles Möbeldesign für eine gleichberechtigte Stadtgesellschaft


    In diesem Projektmodul mit dem Fokus auf partizipatives Social Urban Design werden gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinderung neue nachhaltige Lösungsansätze für den Barrierereichtum im öffentlichen Raum entwickelt.

    Gleichzeitig wird gleichberechtigte künstlerische Teilhabe im Sektor Gestaltung und Design gefördert: Gemeinschaftlich und selbstbestimmt gestalten die teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung sowie mit und ohne Flucht- bzw. Traumaerfahrung und/oder zum Teil Personen, die der sog. Risikogruppe (Covid-19) angehören, den Design- und Bauprozess mobiler, modularer und barrierefreier Möbel. Sie dienen der Zielgruppe anschließend für den Einsatz in ihren alltäglichen Projekten und fördern die flexible, inklusive Nutzbarmachung öffentlicher Räume, sobald diese im Verlauf der aktuellen Pandemieentwicklung wieder als sichere Aufenthalts- und Begegnungsorte gelten. Die Teilnehmenden verändern so die lokale Stadtgesellschaft durch eigene Impulse und ihr gestalterisches Wirken.

  • Abgeschlossenes Projektmodul: Artikel 11*


    Ursprünglich beschäftigte sich dieses Projektmodul schwerpunktmäßig mit dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) und der fotografischen Inszenierung dieser. Vor dem Hintergrund der Corona/Covid-19-Pandemie sowie weiterer intensiver, realitätsverändernder Ereignisse (wie den rassistischen Morden in Hanau oder dem Mord an George Floyd und der Black Lives Matter Bewegung oder den Menschenrechtsverletzungen im Camp Moria, Lesbos) öffnete sich der Fokus des Projekts zusätzlich für die nun stark sichtbar gemachten Intersektionen verschiedener Diskriminierungsformen.

    Das Projekt blickte ähnlich - wie ein Kaleidoskop - auf die Entwicklung sozialer Ungleichheiten während einer globalen Pandemie: In einer Art Zeitzeug*innenschaft dokumentierten, teilten und verarbeiteten die Teilnehmenden in fotografischen Übungen ihre individuell unterschiedlichen Erfahrungswelten.